Ende 2012 übersiedeln die Ordensfrauen von Salzburg nach Kahlsperg/Oberalm
SALZBURG (eds/ah – 11.05.2011) / Veränderungen stehen in der Gemeinschaft der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen ins Haus. „Und diese Veränderungen brauchen einen guten Boden“, sagte Generaloberin Sr. Emanuela Resch heute Vormittag in Kahlsperg/Oberalm. Dort erfolgte auf dem Gelände der Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg der Spatenstich für den Bau der neuen Ordensniederlassung.
„Wir legen hier einen Grundstein für eine gute Zukunft“, sagte Prälat Matthäus Appesbacher, Bischofsvikar für die Orden in der Erzdiözese Salzburg. Ende 2012 werden die Schwestern ihr neues Zuhause beziehen und den Sitz in Salzburg, die Emsburg, aufgeben. Nicht nur der Mangel an Ordensnachwuchs, sondern vor allem Kostengründe seien für diese Entscheidung ausschlaggebend gewesen.
„In Hinsicht auf die derzeitige Situation in unserer Gemeinschaft ist eine kleinere Liegenschaft angemessener“, betonte Sr. Benedicta Lienbacher.
Vor etwa einem Jahr wurde mit der Planung des Projektes in Oberalm begonnen. Als Architekten wählte eine Jury den Wiener Heinz Tesar aus. In einem Wettbewerb setzte er sich mit seinen Ideen gegen drei Mitbewerber durch. Ein Kriterium bei der Wahl sei die Erfahrung im Sakralbau gewesen, berichtete Manfred Steinlechner, Baumeister Erzdiözese.

Spatenstich der Halleiner Schwestern
Der Spatenstich für den Bau der neuen Niederlassung der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen ist gesetzt: (v.l.) Baumeister Manfred Steinlechner, Architekt Heinz Tesar, Bürgermeister Gerald Dürnberger, Generaloberin Sr. Emanuela Resch, Sr. Benedicta Lienbacher, Bischofsvikar Matthäus Appesbacher, Pfarrer Gidi Außerhofer. Bild: eds.
