Die Ordens-Niederlassung in Salzburg-Herrnau wurde am 12. November 2011 eingeweiht.
Nicht einmal im Traum wäre er im Jahr 2008 auf die Idee gekommen, als er im Auftrag von DI Helmut Kollenz von der HWB Haus- und Wohnbesitz Gesellschaft begann, das Doppel-Wohnhaus in Salzburg Herrnau, Stethaimerstraße 15 zu planen, dass dieses Haus ein Haus für geistliche Schwestern mit einem großen Gebetsraum werden würde, sagt Architekt Wolfgang Farngruber in seiner Ansprache zur Einweihung.


Die Halleiner Schwestern sind auf das Bauprojekt erst im Frühjahr 2010 aufmerksam geworden, als die Sanierung des Bestandsobjektes bereits in Gang und die Baugrube für den Neubau ausgehoben war – gerade noch rechtzeitig, um auf die Planung nach ihren Bedürfnissen Einfluss nehmen zu können. Sie waren nach dem Verkauf der Emsburg auf der Suche nach einem neuen Standort in Salzburg. Die Ordenszentrale wird in Oberalm gebaut. Sie soll Ende 2012 fertig sein.
Vier Schwestern werden im neuen Haus, das ein Ort der Stille und Begegnung sein soll, wohnen. Sie bilden auch die Ausbildungsgemeinschaft, erklärt Generaloberin Sr. Emanuela Resch. Frauen, die ihre Berufung klären wollen, sich in Lebensübergängen befinden oder die Ordensgemeinschaft kennen lernen wollen, haben die Möglichkeit des Mitlebens mit der Gemeinschaft. Die Schwestern bieten u.a. geistliche Begleitung sowie Lebens- und Sozialberatung an.
Bischofsvikar Prälat Matthäus Appesbacher wünscht den Schwestern bei seiner Ansprache im Rahmen der Segnungsfeier, dass dieses Haus ein Ort sei, wo Menschen sich angenommen und wertgeschätzt fühlen, Orientierung und Ermutigung finden – wo Begegnungen stattfinden, die die Liebe Gottes erahnen lassen.

Personen im Bild von rechts nach links:
Sr. Rita Höllwerth, Leiterin der Niederlassung
Sr. Emanuela Resch, Generaloberin
Bischofsvikar, Prälat Dr. Matthäus Appesbacher
Sr. Michaela Lerchner
Sr. Franziska König
Sr. Maria Gabriela Unterluggauer
